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Gibt es das „beste eBike“?

Gotour6_MY19_Mont-Soleil_1819-bearbeitet

Heute beschäftigt uns diese Frage, da wir sie immer wieder gestellt bekommen. Wir sagen, nein! Warum? Weil jeder Mensch ein anderes Fahrprofil hat, andere Anforderungen, anderen Geschmack, andere Einsatzgebiete. Es gibt aber das jeweils am besten passende eBike für jeden einzelnen Menschen. Und wie finde ich nun das für mich beste eBike? Das individuell beste eBike ist eine Mischung aus persönlichen Fahrgewohnheiten (wie z.B. „Wohlfühl"-Trittfrequenz, gewünschte Eigenleistung, präferierte Sitzposition, etc.), körperlichen Gegebenheiten (maximale Trittfrequenz, körperliche Leistungsfähigkeit, evtl. motorische Einschränkung, etc.) und dem geplanten Einsatzgebiet bzw. dem Einsatzzweck des Pedelec. Daneben sind natürlich noch Verschleiß, Pflegeaufwand und Preis limitierende Faktoren für die Auswahl eines eBike. Der Markt ist groß und bietet unwahrscheinlich viel Auswahl, so dass jeder sein Traum-eBike findet.

Klingt ganz schön kompliziert? Das mag sein. Aber genau dafür sind wir als Ihr Fachhändler an Ihrer Seite und beraten Sie in allen Fragen rund um die Wahl zu ihrem besten eBike.

Hier ein paar Fragen, die Sie sich im Vorfeld der Kaufberatung bei uns im Laden, Sagarder Weg 1, 01109 Dresden, bereits selbst stellen können:

1.Wo will ich mit meinem eBike fahren: Stadt, Land, Berg?

2.Welcher Fahrertyp bin ich? Sportlich oder bequem?


Fragen die wir gern zusammen erörtern können, die Sie aber schon einmal gehört haben sollten:

3.Eine Grundsatzentscheidung: Naben- oder Tretlagermotor?

4.Eine Frage des Charakters: Welcher Motor passt zu mir?

5.Akku und Reichweite: Welche Distanzen will ich zurücklegen?

6.Ergonomie: Welches Rad passt mir?

7.Bedienung: Wie komme ich mit der Bedienung zurecht?

8.Ausstattung: Welche Komponenten sind wichtig?

9.Nur nicht aus dem Rahmen fallen: Welche Rahmengröße passt mir?

© Cannondale 2019

Inspirationen zu den ersten beiden Fragen, die Sie sich selbst stellen sollten:

Wo will ich fahren?

Das ist die erste Frage, die es sich selbst zu beantworten gilt, ist die nach dem Einsatzort: wo will man hauptsächlich fahren? Die Antwort darauf grenzt nicht nur die Fahrradkategorie ein – sondern entscheidet auch darüber welche Klasse von eBike ich brauche. Wer hauptsächlich in seiner Freizeit auf Singletrails unterwegs sein will, ist mit einem zulassungspflichtigen eBike bzw. S-Pedelec falsch beraten, da diese als Kraftfahrzeuge die meisten Feld- und Waldwege nicht befahren dürfen. Wer hingegen täglich mehrere Kilometer zu seinem Arbeitgeber per Zweirad pendeln möchte, darf gerne über ein S-Pedelec nachdenken. Ob man mit einem zulassungspflichtigen 45km/h-E-Bike allerdings wirklich schneller am Ziel ankommt, als mit einem zulassungsfreien 25km/h-Pedelec, kann eine direkte Vergleichsfahrt zeigen. Beachten Sie bei ihren Überlegungen die gesteigerten Möglichkeiten. Und da sind wir bei einem weiteren wichtigen Punkt: viele Käufer ahnen beim Erwerb ihres ersten eBike noch gar nicht, wie sehr sich ihr Anwendungsverhalten ändern wird. Der eBiker geht öfter raus und fährt wesentlich längere Strecken. Mit dem Elektroantrieb als Motivator denkt er vielleicht das erste Mal darüber nach, das Zweirad ganzjährig als Ersatz für das Auto zu nutzen. Das stellt besondere Anforderungen an das Rad. Auch der Mountainbiker wächst dank Motor über sich hinaus. Seine Lernkurve wird genauso steil wie die Wege, die er nun bezwingen wird und die 120mm Federweg am Hardtail, die ihm bisher ausreichten, werden ihm schnell zu wenig werden. Deswegen: ein eBike ruhig gedanklich „eine Nummer größer" kaufen. Wenn Mountainbike, dann lieber gleich ein Fully anstatt eines Hardtails. Und lieber 160mm statt 120mm. Wenn Urban-Bike, dann lieber ganzjahrestauglich statt reines Freizeitgefährt. Lieber die qualitativ höherwertige Ausstattung mit Riemenantrieb und Getriebenabe anstatt Mindestqualität für den Pendler. Und wenn schon Einkäufe transportieren, warum nicht gleich das Lastenrad anstatt Packtaschen am Cityrad? Dem Einsatzgebiet sind hier fast keine Grenzen gesetzt.

Welcher Fahrertyp bin ich?

Wenn man sich für den Einsatzzweck und den Einsatzort entschieden hat, sollte man sich die Frage stellen, ob man eher der sportliche Fahrer oder eher der gemütliche Fahrer ist. Dies entscheidet über die Sitzhaltung. Jede Fahrradkategorie erfordert seine eigene Sitzhaltung auf dem Fahrrad. Die Unterschiede in der Oberrohrlänge und der Vorbaulänge mögen nur wenige Millimeter betragen – aber entscheiden darüber, ob man gestreckt oder aufrecht auf dem Bike sitzt. Diese Sitzhaltung ist auch nur bedingt später zu korrigieren. Weil eine sportliche Kategorie wie ein MTB nun mal eine gestrecktere Sitzposition mit Rumpfspannung erfordert. Was man als Laie sofort spürt, ist die Last auf seinen Händen. Bei einem sportlichen eMTB lasten ca. 20% des Körpergewichtes auf den Händen. Damit das Vorderrad in unwegsamen Gelände sicher und mit „Druck" durch die Kurve geführt werden kann. Die gesamte Geometrie des Rades ist auf diesen sportlichen Einsatzzweck konstruiert. Bei einem Trekkingrad sind es nur noch ca. 10% bis 15%. Und beim Citybike nur ungefähr 5% bis 10%. Bei einem Kompaktrad kann man mit Hilfe von höhenverstellbaren Lenkern die Last auf den Händen auf bis zu 0% verringern. Wer also einmal sportlich und einmal bequem auf dem Rad sitzen möchte, der sollte sich die Kompakträder einmal mit anderen Augen ansehen – und nicht reflexartig zum MTB greifen.
© Kalkhoff 2019

Thema Motor, auch hier begegnen einem diverse Hersteller und verschiedene Antriebsarten. Das Wichtigste zuerst: den „besten" Motor gibt es nicht. Das Pedelec ist ein Mensch-Maschine Symbiose. Es gilt daher, die für den Menschen am besten passende Ergänzung zu finden. Denn jeder Motorhersteller gibt seinem System einen eigenen Charakter mit. Manche Motoren unterstützen stärker (wie z.B. der Brose Motor), manche fordern mehr Eigenleistung (wie z.B. der Fazua Antrieb). Einige funktionieren bei niedriger Kadenz besser (wie der Yamaha), andere arbeiten bei höherer Trittfrequenz optimal (wie z.B. der Bosch Motor). Zur Vorabinformation sind Tests in Zeitschriften hilfreich. Auch Einsatzbereich und Anwendung spielen bei der Auswahl eines Motors eine Rolle. Benötige ich den bärenstarken Motor, der das eMTB im hochalpinen Bereich über jedes Hindernis hievt? Oder wäre im City- oder Tourenbike nicht ein etwas weniger beherzt zupackender Antrieb sinnvoller, der nicht nur weniger Verschleiß im Antriebsstrang verursacht, sondern wegen seiner geringeren Leistung auch eine höhere Reichweite bei gleicher Akkukapazität beschert? Bin ich auf maximale Unterstützung angewiesen? Oder bin ich trainiert und habe den Ehrgeiz mehr Eigenleistung in das System zu geben? Für die Wahl des richtigen Motors ist eine Analyse des eigenen Fahrprofils notwendig. Sollte man jedoch oft mit einer Gruppe oder Familie ausfahren, in der ein bestimmtes Antriebssystem vorherrscht, oder wenn vielleicht schon ein bestimmtes Antriebssystem im Bekannten- und Freundeskreis vorhanden, so kann es wegen Kompatibilität von Akku und Ladegerät bzw. der Tourplanung durchaus Sinn machen, sich das gleiche System auch zu holen.

Als Spezialist für Elektrofahrräder sind wir auf die Beantwortungen dieser Fragen bestens vorbereitet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und beraten Sie gern, denn unser Service ist eine unserer Leistungen. Mit eBike Dresden „Leistung erleben". 

© Mondaraker 2019
eBikefahren im Hochsommer

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Samstag, 21. September 2019

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